Microsoft verschiebt Windows 7-EOL auf Oktober 2017. Erweiterter Support mit Einschränkungen bis 2020 verlängert.

Microsoft verschiebt den End of Life (EOL) Termin für PCs mit vorinstalliertem Windows 7 auf Oktober 2017. Damit werden diese Rechner ein Jahr länger ausgeliefert als ursprünglich geplant. Auch der Support für Windows 7 auf Systemen mit Intel Core-Prozessoren der 6. Generation wird bis 2020 verlängert.

Microsoft verschiebt Windows 7 EOL

Microsoft hat den End of Life-Termin von Windows 7 um ein Jahr auf Oktober 2017 verschoben. Ursprünglich sollten PCs mit vorinstalliertem Windows 7 ab 1. November 2016 nicht mehr von den Herstellern ausgeliefert werden dürfen.

Als Grund für die Entscheidung wird ein umfangreiches Feedback durch Businesskunden genannt, die mehr Zeit für die Umstellung auf neuere Betriebssysteme benötigen.

Geräte mit vorinstalliertem Windows 7 werden noch bis zum 31.Oktober 2017 durch die Hersteller ausgeliefert und voraussichtlich auch nach diesem Termin im Handel erhältlich sein.

Erweiterter Windows 7 Support bis 2020 gilt auch für Skylake

Microsoft bezieht den erweiterten Support-Zeitraum für Windows 7 bis 14. Januar 2020 auch auf aktuelle Intel Core Prozessoren der 6. Generation (Skylake). Ursprünglich sollten Skylake-Systeme nur noch bis zum 17. Juli 2017 mit Windows- und Sicherheitsupdates versorgt werden. Die Verlängerung gilt für ausgewählte Modelle zahlreicher Hersteller wie Acer, Dell, Fujitsu oder Toshiba. Eine Liste mit allen unterstützten PCs finden Sie auf den Seiten von Microsoft.

PC-Systeme mit kommenden Prozessoren wie Intel Core-i der 7. Generation (Kaby Lake) oder AMD Bristol Ridge (Zen) werden durch Windows 7 weiterhin nicht unterstützt.

PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Windows 7 Professional