Keine Windows 7 Unterstützung mehr für PCs und Notebooks mit neuen Intel „Kaby Lake“ Prozessoren

Notebooks und PCs mit der neuen Intel Prozessorengeneration „Kaby Lake“ werden von Windows 7 nicht mehr unterstützt. Einrichtungen, die neue Hardwareanschaffungen planen und weiterhin Windows 7 nutzen wollen, sollten jetzt noch Geräte mit Prozessoren der 6. Generation („Skylake“) beschaffen.

Kein Windows 7 auf Rechnern mit neuer Intel CPU Generation

Intels neue Prozessoren der 7. Generation („Kaby Lake“) für Notebooks und PCs sowie künftige Chipgenerationen werden nur noch durch Windows 10 unterstützt. Zudem stellt Intel keine Windows 7 Grafiktreiber für die im Prozessor integrierte Grafikeinheit zur Verfügung. Das bedeutet konkret, dass Windows 7 auf Geräten mit Intel Core CPUs der 7. Generation nicht mehr oder nur mit großem Aufwand installierbar und lauffähig sein wird.

Geräte mit „Skylake“ Prozessoren verschwinden in absehbarer Zeit vom Markt

Die bereits Ende 2016 eingeführten Varianten der „Kaby Lake“ Prozessorengeneration für mobile Endgeräte kommen inzwischen in immer mehr Modellen der großen Hersteller zum Einsatz. Gleichzeitig werden die Bestände von Geräten mit Skylake-Prozessoren, die weiterhin mit Windows 7 kompatibel sind, zunehmend geringer. Wer weiterhin den Einsatz von Windows 7 plant und demnächst neue Hardware beschaffen möchte, sollte daher jetzt schnell reagieren und die preisgünstigeren Skylake-Geräte beschaffen.

Intel hat angekündigt, insgesamt 40 Varianten der neuen Prozessoren auszuliefern, die ersten Desktop-Varianten der „Kaby Lake“ Prozessoren sind seit Anfang Januar auf dem Markt. Auch hier ist zu erwarten, dass die Bestände von PCs mit der Vorgängergeneration schnell geringer werden.

Erweiterter Windows 7 Support für Skylake-Systeme noch bis 2020

Geräte mit Windows 7 können zumindest mittelfristig noch problemlos im geschäftlichen Umfeld eingesetzt werden. Microsoft hat den Zeitraum für den erweiterten Support von Windows 7 für die Intel Core Prozessoren der 6. Generation (Skylake) bis zum 14. Januar 2020 verlängert. Ausgewählte Modelle zahlreicher Hersteller wie Acer, Dell, Fujitsu oder Toshiba werden demnach noch knapp drei Jahre mit System- und Sicherheitsupdates versorgt.

So erkennen Sie Windows 7-fähige Skylake-Geräte

Welche Prozessorengeneration ein Gerät besitzt, lässt sich anhand des Artikennames bzw. der Beschreibung erkennen.

Skylake: Zu erkennen sind Geräte mit Intel Core Prozessoren der 6. Generation (Skylake) an der vorangestellten „6“ bei der Prozessorenbezeichnung, zB. „i5-6200U“.

Kaby Lake: Bei Geräten mit Prozessoren der 7. Generation (Kaby Lake) steht an dieser Stelle eine „7“ wie bei „i5-7200U“.

Darüber hinaus sind Geräte mit Kaby Lake-CPUs nicht mehr mit Windows 7 bzw. Windows 7 Downgrademöglichkeit erhältlich.

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