Microsoft beendet Windows 7 Communitysupport – jetzt Umstieg auf Windows 10 planen

Microsoft läutet das Supportende für Windows 7 ein: Ab Anfang Juli erhalten Kunden keine Unterstützung mehr durch Microsoft-Mitarbeiter in offiziellen Community-Foren, am 14. Januar 2020 endet dann auch der erweiterte Support für Windows 7. Organisationen sollten bereits jetzt die notwendige Umstellung auf Windows 10 planen.

Windows 7 Supportende

Microsoft bietet ab Anfang Juli in den offiziellen Community-Foren keine Unterstützung mehr für Windows 7 und 8 an.

Auch wenn dieser Schritt für die meisten Nutzer keine direkten Auswirkungen hat, läutet Microsoft damit allmählich das Ende des Windows 7-Lifecycles ein. Während der Mainstream-Support für Windows 7 schon eingestellt ist, läuft der erweiterte Support zum 14. Januar 2020 aus. Ab diesem Datum wird Microsoft keine Sicherheits-Updates, Aktualisierungen und keinen technischen Support mehr zur Verfügung stellen. Ohne Hotfixes sind Windows 7-Geräte einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt.

Jetzt handeln und rechtzeitig den Umstieg auf Windows 10 planen

Nicht nur aus Sicherheitsgründen sollten sich Organisationen bereits jetzt mit den Umstieg auf Windows 10 beschäftigen. Eine Umstellung des Client-Betriebssystems muss langfristig geplant werden – von der rechtzeitigen Bereitstellung des Budgets über die Wahl der passenden Edition und Lizenzvariante bis zum Rollout der Software.

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Schritt 1: Die passende Edition wählen

Für den geschäftlichen Einsatz steht Windows 10 in den Varianten Windows 10 Pro und Windows 10 Enterprise sowie als Windows 10 Education zur Wahl. In die Entscheidung sollte die Relevanz von Gruppenrichtlinien für die Organisation einfließen. Der Microsoft-Store und die Übertragung von Telemetriedaten beispielsweise lassen sich inzwischen nur noch mit der Enterprise-Edition komplett abstellen. In früheren Versionen von Windows 10 war das über Gruppenrichtlinien auch in der Pro-Variante möglich – Microsoft hat dies in der Zwischenzeit geändert.

Pro

Enterprise

Education

Geeignet für

Einzelanwender in kleineren bis mittleren Organisationen

Größere Einrichtungen auch als organisationsweite Standardlösung

Bezugsberechtigte Bildungseinrichtungen

Benutzerumgebung verwalten (Windows Store-Zugriff , Cortana)

Windows Update zum gewünschten Zeitpunkt

Zusätzliche Sicherheitsfeatures (Device Guard, Credential Guard, Windows ATP)

Schritt 2: Lizenzvariante wählen

Windows 10 Enterprise ist in den Lizenzplänen E3 und E5 ausschließlich über die Microsoft Volumenlizenzprogramme als Update-Lizenz erhältlich. Mit Microsoft 365 Enterprise bietet Microsoft zudem ein Lizenzpaket an, das Windows 10, Office 365 und Enterprise Mobility + Security (EMS) vereint. Das Paket löst Microsoft Secure Productive Enterprise (SPE) ab.

Windows 10 Enterprise E3

Windows 10 Enterprise E3 enthält gegenüber Windows 10 Pro zusätzliche Features wie Device Guard, AppLocker oder Windows to Go

Windows 10 Enterprise E5

Windows 10 Enterprise E5 unterscheidet sich zur E3-Variante durch den zusätzlich enthaltenen Dienst Windows Defender Advanced Threat Protection (Windows Defender ATP)

Schritt 3: Den passende Servicing-Channel wählen

Im geschäftlichen Umfeld steht das reibungslose Funktionieren der IT-Systeme im Vordergrund.  Funktions- und Systemupdates können zu Inkompatibilitäten mit installierten Anwendungen führen und Prozesse gefährden. Damit Administratoren Windows-Updates vor dem Ausrollen umfassend auf Kompatibilität testen können, gibt es verschiedene Update-Verteilerringe.

  • Semi-Annual Channel (Halbjähriger Kanal) ersetzt Current Branch (CB) and Current Branch for Business (CBB).
    Microsoft peilt zwei Featureupdates pro Jahr an, jeweils im März und September. Jedes Release wird für 18 Monate ab Veröffentlichung unterstützt.
  • Long-Term Servicing Channel ersetzt Long-Term Servicing Branch (LTSB). Weniger regelmäßige Updates alle 2 bis 3 Jahre mit dem nächsten erwarteten Update 2019. Der LTSC ist für PCs für spezielle Einsatzzwecke, POS-Systeme, Produktionssteuerung oder medizinische Ausrüstung gedacht.

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